Michael Ferner
1969 in Salzburg geboren lebt und arbeitet er zurzeit vor allem in seinem Salzburger Atelier. Das Wasser ist wohl das einflussreichste Element in Ferners Leben und Schaffen, und so verbringt er, neben zahlreichen monatelangen Aufenthalten in Griechenland, auch hierzulande viel Zeit an Seen, Flüssen und Wildbächen.
Bekannt geworden ist der Clownvater durch die Leichtigkeit seines Strichs, indem er Zeichentusche mit seinem Atem über das Papier bläst. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland haben dafür gesorgt, dass sich die Maschen vom fein gesponnenen, humoristischen Tuschenetz des Malers enger ziehen, und man sich irgendwann unweigerlich darin wieder findet.

Maler, Bildhauer, Zeichner, Illustrator, Kabarettist, verloren gegangener Musiker – ein Künstler des Lebens, oder aber einfach auch nur ein Geschichtenerzähler.
„...man wird Künstler indem man lernt von Behauptungen zu leben...“, war die mit einem Augenzwinkern versehene Antwort Ferners auf die Frage wie er denn dorthin gekommen sei, wo er sich heute augenscheinlich befände.
„...es ist nicht wichtig wer meine Geschichte erzählt, ob Fisch oder Mensch, ob Punkt oder Strich, aber um das Eintauchen zu erleichtern hat es sich in der Vergangenheit nicht als Nachteil herausgestellt dem Humor einen hohen Stellenwert einzuräumen.
„Der Heiterkeit sollen wir, wann immer sie sich einstellt, Tür und Tor öffnen; denn sie kommt nie zur unrechten Zeit.“ (Arthur Schopenhauer)

Kunst = Leben = Kunst
Ich habe immer schon von einem großen Atelier geträumt. Es hat 15 Jahre gedauert bis ich mir endlich diesen Wunsch erfüllen konnte. Meine ersten Ateliers waren winzige Kämmerchen. Wenn interessierte Leute kamen, musste ich sie bitten einzeln einzutreten. Das nächste Atelier war ein ausgebauter Heuschuppen. Erst Jahre später konnte ich ernsthaft an die Planung und auch Realisierung meines neuen großen Ateliers gehen. Im Sommer und Herbst 1999 habe ich mir nun mein "TRAUMATELIER" gebaut. Es misst nun 160 m² und die Werkstätten dazu noch mal 130 m². Hier kann ich endlich so arbeiten wie ich es mir immer vorgestellt habe. Ich habe genug Licht und ich habe es warm durch meinen Kachelofen, es ist gemütlich, und geräumig. Es können nun auch viele Leute auf einmal in mein Atelier kommen, und ich muss niemanden mehr bitten einzeln einzutreten...





